Herstellung der Radwegeverbindung Ruhrdeich von Max-Peters-Straße bis Stadtgrenze Mühlheim an der Ruhr

19. April 2018

Herbert Fürman

Der Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr möge beschließen:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, bei der weiteren Planung und Umsetzung des Ausbaus der „Radwegeverbindung Ruhrdeich“ folgende Punkte zu prüfen und ggfs. zu verändern:

  1. Es soll eine weitere Querungshilfe in Höhe der Max-Peters-Straße für den Radverkehr vom Innenhafen zum Ruhr(tal)-Radweg angelegt werden.

  2. Eine weitere Querungsmöglichkeit soll in Höhe der Einmündung zur Werthacker–Siedlung errichtet werden.

  3. Im Bereich der Rad- und Fußquerungen wird auf dem Ruhrdeich das Tempo auf 50 km/h reduziert.

  4. Der Wegebelag soll auch noch östlich der vielen Eisenbahnbrücken (Stadtgrenze auf dem Ruhrdeich zu Mülheim) erneuert werden.

  5. Es soll geprüft werden, ob entlang des Ruhrdeichs ein kombinierbarer Rad- und Gehweg ausgewiesen werden kann.

 

Begründung:

 

Wir bedauern, dass der Beirat die ursprünglichen Planungen abgelehnt hat. Dass der straßenbegleitende Weg wie geplant verlegt werden soll, findet unsere Zustimmung. Vor allem, weil er jetzt asphaltiert (und nicht wie in der Ursprungsfassung wassergebunden) werden soll. Auch die Querungshilfe in Höhe der A 59 wird sehr begrüßt, auch wenn noch nichts über die Ausgestaltung ausgesagt wird.

 

Zu 1.: Da es in umgekehrter Richtung, am derzeitigen Ausbauende des neuen Radwegs, bereits eine Querungshilfe gibt, sollte eine weitere Querungshilfe in Höhe der Max-Peters-Straße für den Radverkehr vom Innenhafen zum Ruhr(tal)-Radweg angelegt werden.

 

Zu 2.: Eine weitere Querungsmöglichkeit in Höhe der Einmündung zur Werthacker–Siedlung ist nicht nur für den Radverkehr besser als eine „fahrradfreundliche Aufwertung des vorhandenen Treppenturms an der Brücke Schwiesenkamp“, sondern erleichtert auch den Bewohnern der Werthacker–Siedlung den Zugang zur Ruhraue. Hier führt auch heute schon eine andere touristische Radroute entlang, die „1000 Feuer Route“.

 

Zu 3.: Die Temporeduzierung verbessert die Sicherheitssituation.

 

Zu 4.: Aus der Drucksache geht nicht genau hervor, bis wohin der Weg ausgebaut werden soll. Im Text steht „Stadtgrenze Mülheim“, im Plan wechselt die Linie entlang des Ruhrdeichs aber bereits  an der Einfahrt „Werthacker“ die Farbe. Die Stadtgrenze auf dem Ruhrdeich liegt laut amtlichem Stadtplan aber erst unmittelbar östlich der vielen Eisenbahnbrücken. Der Wegebelag sollte auch hier wegen der erheblichen Schäden erneuert werden.  

  

Zu 5.: Da entlang des Ruhrdeichs auch keine Gehwege vorhanden sind, sollte geprüft werden, ob hier nicht ein kombinierter Rad- und Gehweg ausgewiesen werden kann.

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