Umweltthematik in der Stadt aufwerten!

05. Februar 2018

Lukas Hirtz

Der Umweltausschuss möge beschließen:
Der Umweltausschuss bekräftigt sein Bekenntnis zum Umweltschutz, zu seinem Bemühen um eine ökologische  Stadtentwicklung und die Selbstverpflichtung an der  Umsetzung des Pariser Klimaabkommen mitzuwirken.


Begründung:
Der  Klima - und  Umweltschutz  ist  die  größte  gesamtgesellschaftliche  Aufgabe,  zum  Erhalt einer  lebenswerten Umwelt und Stadt für kommende Generationen. In Bonn ist dieser Tage die  weltweite  Klimakonferenz  zu   Ende  gegangen,  bei  der  rund  25  000  Delegierte  um  die Wege  zur  Begrenzung  der  CO2–Emissionen  und  damit  der  Folgen  des  Klimawandels gerungen  haben.  Dieses  Ziel  lässt  sich  nur  durch  die  Mitarbeit  auf  allen  Ebenen  erreichen. Der  Umweltausschuss  der  Stadt  Duisburg  hat  für  Duisburg  hierbei  eine  zentrale  Rolle  und stellt sich der Herausforderung.

 

Am  11.11.17  vermeldete  die  örtliche  Presse  das  Vorhaben  des  Oberbürgermeisters  Sören Link die Dezernate in Duisburg umzustrukturieren. Die Presse schreibt, das Umweltdezernat solle zerschlagen werden. Das wäre ein herber Rückschlag für die Bemühungen die Stadt in eine  umweltfreundliche  Zukunft  zu  führen.  Denn  hierzu  ist  auch  die  Grünplanung  ein unverzichtbarer   Bestandteil.   Bei   der   vorgeschlagenen   Neuordnung   wird   diese   der Bauplanung  unterworfen.  Es  ist  aber  unbedingt  notwendig,  dass  die  Grünplanung  durch Fachexperten des Bereiches Umwelt gestaltet wird, während bei der Unterordnung unter die Bauplanung  zu  befürchten  steht,  dass  Umweltbelange  nicht  oder  nur  sehr  unter  geordnet berücksichtigt  werden. Im Gegenteil müsste  Umwelt-, Tier-,  Arten-,  Boden-, Gewässer- und Luftschutz viel mehr aufgewertet werden, auch in der Stadtplanung.


Die Städte der Zukunft müssen umweltnah und klimafreundlich gestaltet werden.
Hierbei hat Duisburg einen enormen Aufholbedarf.

 

Behandlung im Umweltausschuss: Vorberatung
Herr Peters, SPD, beantragte die Änderung des Antrages. Der zweite Absatz und der letzte Satz des dritten Absatzes sollten aus dem Antrag gestrichen werden.
Dafür:
SPD (10), Bündnis 90/Die Grünen (2), PSL (1)
Dagegen:
Die Linke. (1)
Enthaltung:
CDU (6), JuDu/
DAL (1), Herr Bißling (parteilos)

 

Dieser Antrag wurde
nicht einstimmig angenommen.

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