Duisburg gegen Braunkohleverstromung

13. Juni 2017

Lukas Hirtz

Der Umweltausschuss möge beschließen:

 

Der Oberbürgermeister wird aufgefordert sich beim Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH dafür einzusetzen, dass RWE keine neuen Braunkohlefelder erschließt, sondern unmittelbar aus der Braunkohleförderung und – verstromung aussteigt.

 

Begründung:

 

Braunkohle ist bei der Verstromung der klimaschädlichste Energieträger. Seine Förderung zerstört ganze Landschaften und raubt Menschen ihre Heimat. RWE will derzeit das Braunkohlerevier Garzweiler ausweiten und dafür neben ganzen Dörfern auch den Hambacher Forst, einen ökologisch sehr wertvollen Wald, vernichten.

Die Stadt Duisburg ist über den Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH Anteilseigner der RWE und somit stimmberechtigt.

Ohne den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung sind die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens kaum umsetzbar und gefährden so die Lebensgrundlagen der nachfolgenden Generationen.

Das Festhalten der RWE an fossilen Energieträgern hat den Konzern an den Rand der Insolvenz gebracht und tiefe Löcher in kommunale Haushalte geschlagen. Deshalb ist es für die Stadt Duisburg wichtig, dass RWE schnellst möglich aus der Braunkohle aussteigt.

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