Sachstandsbericht über Kunstrasenplätze und mögliche Gesundheitsschäden

26. Oktober 2016

Das Thema Gift auf Kunstrasenplätze steht immer wieder in der Diskussion. Anlass sind Warnungen von Wissenschaftlern die darauf verweisen, dass das Gummigranulat möglicherweise krebserregende Stoffe enthalte. Das Gummigranulat wird aus Altreifen hergestellt und auf Kunstrasen gestreut, um das Rutschverhalten und den Ball Lauf zu verbessern. Das geschredderte Gummi alter Räder soll Weichmacheröle enthalten, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

 

Im Oktober d. J. haben Dutzende Amateurvereine in den Niederlanden sich dazu entschlossen, die Felder vorerst nicht mehr zu nutzen.

 

Bisher scheint ungeklärt zu sein, ob auch Kunstrasenplätze in Nordrhein-Westfalen betroffen sind.
Vor dem Hintergrund, dass Kunstrasenplätze für die meisten Fußballvereine sehr attraktiv sind und die Kosten für die Beschaffung und Installation bis zu 700.000 € und mehr betragen, ist der Eigenanteil für die meisten Vereine nicht zu stemmen. Aus diesen Gründen besteht die Gefahr, dass die Gesamtkosten durch den Einsatz von Granulat aus Recycling-Material gesenkt werden könnten. Es sind Hersteller auf dem Markt, die auf Wunsch, diese wesentlich günstigere Variante anbieten.


Wir bitten die Verwaltung um einen Sachstandsbericht bezüglich der Kunstrasenplätze in Duisburg.

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