Einführung eines "Ferien-Badespaß-Passes"

26. Februar 2014

DuisburgSport wird beauftragt, für Kinder und Jugendliche einen "Ferien-Badespaß-PAss" unter folgenden Rahmenbedingungen einzuführen:

  • alle Duisburger Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahren sind berechtigt, den Pass zu einem Pauschalpreis zu erwerben
  • der Pass ist jeweils in den nordrhein-westfälischen Sommerferien gültig
  • der Pass kann in den von DuisburgSport betriebenen Bädern genutzt werden
  • Kinder und Jugendliche, die Inhaber des Duisburg-Passes sind, können den Ferien-Badespaß-Pass zu einem ermäßigten Preis errwerben
  • die Einführung erfolgt für die Sommerferien in 2014


Begründung:


Mit Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom 28.02.2013 wurde der Ferienpass, mit dem Kinder und Jugendliche unter anderem die von DuisburgSport betriebenen Bäder in den Sommerferien besuchen konnten, eingestellt.
Mit der Einführung eines "Ferien-Badespaß-Passes" soll auch weiterhin sichergestellt werden, dass Kinder und Jugendliche, die in den Sommerferien nicht in den Urlaub fahren, die Möglichkeit erhalten, ihre Ferienfreizeit in den von DuisburgSport betriebenen Bädern kostengünstig zu verbringen. Dies steigert zum einen die Belebung und Attraktivierung der Bäder und kann zum anderen zu zusätzlichen Einnahmen führen, z.B. auch durch einen sogenannten Mitnahmeeffekt oder durch den Besuch von Begleitpersonen.

 

 

Beratungsergebnis

 

– einstimmig angenommen –

 

Nach erfolgter Aussprache fasste Rh Mettler–SPD – die Wortbeiträge zusammen. Es sei demnach der gemeinsame Wille aller anwesenden Fraktionen, den „Ferien-Badespaß-Pass“ zu realisieren. Zur konkreten Ausgestaltung solle DuisburgSport nun durchrechnen, zu welchen Konditionen der Pass angeboten werden könne. Dies beträfe einerseits die Kostenfrage, andererseits aber auch die genaue Ausgestaltung und Reichweite, also inwieweit nicht nur die durch DuisburgSport betriebenen Bäder, sondern auch die verpachteten Bäder Duisburgs, in die Vergünstigung des „Ferien-Badespaß-Passes“ einbezogen werden können. Letzteres sei durch Gespräche zwischen DuisburgSport und den Pachtvereinen zu klären. Anschließend möge ein Dringlichkeitsbeschluss erlassen werden, der dieser politischen Willensbildung des gesamten Gremiums genüge und die geklärten Punkte beinhalte. Diese Vorgehensweise stellte Rh Mettler schließlich zur Abstimmung.

 

HINWEIS DER VERWALTUNG: Zwischenzeitlich ist mit der Vorlage 14-0382/1 eine Strichvorlage erstellt worden, die den o. g. fraktionsübergreifenden Konsens widerspiegelt und bereits die Einführung des Passes in den diesjährigen Sommerferien ermöglichte.

 

Rh Griebeling –CDU– bezeichnete den vorgelegten Antrag als unausgegoren. Unklar sei beispielsweise, welche Verwaltungskosten auf DuisburgSport bei der Einführung eines „Ferien-Badespaß-Passes“ zukämen. Darüber hinaus beklagte er, dass der Antrag sich lediglich auf die von DuisburgSport betriebenen Bäder beziehe. Die Einbeziehung der an Sportvereine verpachteten Bäder sei an keiner Stelle berücksichtigt worden. Kindern im Bezirk Mitte und Süd stünde somit nur das Hallenbad Neudorf zur Verfügung. Obwohl die CDU der Einführung eines entsprechenden Passes grundsätzlich wohlwollend gegenüberstehe, sei der Antrag in der vorliegenden Form daher nicht zustimmungsfähig.

 

Rh von Häfen –SPD– wies darauf hin, dass die Sportvereine, die die verpachteten Bäder führen, nicht gezwungen werden könnten, an einem vergünstigten Bädereintritt während der Dauer der Sommerferien teilzunehmen. Gleichzeitig halte er es aber für möglich, das Gespräch mit den Vereinen zu suchen. Das sei dann letztlich Sache von DuisburgSport.

 

Rh Griebeling –CDU– bat darum, entsprechende Gespräche aufzunehmen, damit der Pass eine möglichst flächendeckende Gültigkeiterlange.

 

Herr Busch –SPD– wies, bezüglich der geforderten Einbindung der verpachteten Schwimmbäder, darauf hin, dass jedes Mitglied der als Pächter auftretenden Vereine bereits jetzt füreinen Jahresbetrag von 78 €, also 6,50 € monatlich, in den jeweiligen Bädern schwimmen könne. Zudem müssten bei einerbeabsichtigten Einbindung auch Versicherungsfragen berücksichtigt werden.

 

Rh Enzweiler –CDU– hatte ebenfalls versicherungsrechtliche Bedenken und bemängelte außerdem die nicht in der Vorlage erwähnte Kostenfrage danach, wie hoch die ins Auge gefassten Gebühren für den Pass überhaupt seien. Umgehen könne man versicherungsrechtliche Problemeeventuell im Rahmen von „Kurzmitgliedschaften“ in den Schwimmvereinen mit gepachteten Bädern. Das Gespräch mit den Vereinen sollte auf jeden Fall von DuisburgSport gesucht werden. Wie Rh Griebeling, betonte auch Rh Enzweiler, dass der Antrag in der vorliegenden Form nicht zustimmungsfähig, eine fraktionsübergreifende Verständigung aber möglich sei. Da in dieser Legislaturperiode keine weitere Sitzung mehr folge, könnte dies gegebenenfalls im Rahmen eines Dringlichkeitsbeschlusses erfolgen.

 

Rh Brandt –SPD– unterstützte den Plan, den „Ferien-Badespaß-Pass“ in einem breiten Konsens zu verwirklichen und aus dem von seinem Vorredner genannten Grund einen Dringlichkeitsbeschluss zu erlassen. Dieser böte dann für DuisburgSport die Möglichkeit, den Pass in die Budgetplanung aufzunehmen. Die Betreiber verpachteter Bäder sollten auf freiwilliger Basis ermuntert –„eingeladen“ –werden, sich an dem geplanten „Ferien-Badespaß-Pass“ zu beteiligen.

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