Regelmäßige Berichterstattung über Kinder ohne Schulplatz

11. Mai 2022

Barbara Laakmann

Der Schulausschuss möge beschließen:

 

1. Der Schulausschuss bittet die Verwaltung, zu jeder Sitzung die aktuellen Zahlen zu schulpflichtigen Kindern in Duisburg ohne konkreten Schulplatz vorzulegen. Diese Übersicht differenziert nach Jahrgängen und wenn möglich nach Nationalitäten.

 

2. Regelmäßig zu Beginn des Schuljahres und des Schulhalbjahres legt die Verwaltung eine Übersicht mit folgenden Angaben vor:

  • Anzahl der Willkommens-/ Vorbereitungsklassen nach Schulen geordnet
  • Anzahl der Schülerinnen und Schüler in diesen Klassen
  • Übergänge von Vorbereitungsklassen in Regelklassen
  • Anzahl der Willkommenskurse nach Stadtteilen mit Angaben zu deren Stärken und Verweildauer.

 

 

Begründung:

 

Diese Aufgabe, der sich die Schulen in Duisburg seit langem mit viel Engagement widmen, verdient die ganze Aufmerksamkeit des zuständigen Fachausschusses des Schulträgers, der zeitnah und komplett über diese Fragen informiert sein sollte.

 

Wenn diese Angaben regelmäßig gemacht werden, lassen sich Entwicklungen besser beobachten und ggf. Konsequenzen ziehen.

 

gez. Barbara Laakmann

 

 

Beratungsergebnis



Einstimmig beschlossen.


Ratsfrau Laakmann (Die Linke) bat um Unterstützung des Antrages, um regelmäßig über die Zahlen informiert zu sein.


Ratsherr Buchthal (B90/Die Grünen) erklärte, dass die Zahlen von den Schulen ohnehin zur Verfügung gestellt würden, so dass die Veröffentlichung unproblematisch sei. Zudem erbat Ratsherr Buchthal (B90/Die Grünen) eine Mitwirkung an dem Antrag.


Ratsherr Edel (SPD) wies darauf hin, dass die Zahlen zu jeder Sitzung vorgelegt werden sollten.


Beigeordnete Neese (III) schlug vor, die Zahlen unter Punkt 1 in den kommenden Ausschusssitzungen, allerdings ohne Benennung der Nationalitäten, vorzulegen. Zu Punkt 2 des Antrages, Anzahl der Willkommens-/Vorbereitungsklasse nach Schulen geordnet, könnten die Anzahl der Schüler in der Erstförderung und die Anzahl der Willkommenskurse mit Teilnehmerzahlen, zum Schulhalbjahr bzw. Schuljahr, vorgelegt werden.

 

Frau Teichgräber (SPD) erklärte, dass mit den von der Beigeordneten Neese (III) vorgeschlagenen Änderungen, insbesondere der fehlenden Nationalitätennennung, die SPD-Fraktion dem Antrag zustimmen würde.


Ratsherr Buchthal (B90/Die Grünen) erklärte die Unterstützung für die Änderungen.


Ratsherr Edel (SPD) lies über die geänderte Form des Antrages abstimmen. Dieser wurde einstimmig zugestimmt.

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