Sondersitzung zur aktuellen Schulentwicklung

17. April 2018

Gemeinsamer Antrag
der Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN und der Fraktion Die Linke.;

Der Schulausschuss möge beschließen:
Die Verwaltung der Stadt Duisburg wird beauftragt eine Sondersitzung des
Schulausschusses einzuberufen und vorzubereiten zum Thema:
„Planung und Umsetzung von Maßnahmen für eine bedarfsgerechte und
sinnvolle Gestaltung der Duisburger Schullandschaft auf der Grundlage
zeitgemäßer pädagogischer Konzepte.“
Diese Sondersitzung sollte zeitnah nach der Sommerpause 2018 stattfinden.


einstimmig beschlossen

B e r a t u n g s e r g e b n i s


Frau Laakmann (Die Linke.) teilte mit, dass es, wie bereits unter dem Tagesordnungspunkt 2 angedeutet, viele Aspekte gebe, die angeschnitten, jedoch nach ihrer Ansicht nicht mit der nötigen Präzision und der notwendigen Tiefenschärfe behandelt würden. Dies habe sie dazu veranlasst, eine Sondersitzung zu beantragen, um der Bedeutung des Themas zu entsprechen
und um Gelegenheit zu schaffen und zu nutzen, sich mit den Zahlen, bezogen
auf die Stadtteile und Quartiere, gründlich zu befassen und zu schauen, welche Schulen es jetzt gebe, die den Bedarfen entsprechen können.
In einem zweiten Schritt müsse unter Einbeziehung externer Experten dann überlegt werden, wo es Sinn mache, neue Schulen zu bauen. Dies solle nicht im Rahmen einer regulären Sitzung erfolgen, sondern ausführlich in einer Sondersitzung.

 

Beigeordneter Krützberg (Dez. III)
schilderte, dass man auf validen Datenbasen geplant habe, da man an
sonsten nicht über die konkret geplanten 23 Maßnahmen unter Tagesordnungspunkt 2 hätte sprechen können. Er sei jedoch nicht gegen eine Erfassung der Daten, Zahlen und Fakten, die auf Seite 2 unter  den Punkten 1 bis 7 aufgeführt seien. Die Verwaltung werde versuchen, diese zu beantworten.
Auf Grund der Zeitabläufe und den Herausforderungen, die auf die Verwaltung
zukämen, sei eine Beantwortung erst zur Sitzung am 14.09.2018
möglich. Anschließend könne geschaut werden, wie mit diesen Daten und Fakten weiter umgegangen werden könne. Die sieben Punkte sähen zwar nicht nach viel Aufwand aus, tatsächlich seien diese sehr arbeitsintensiv und von der Menge her, insbesondere vom Rück- und Ausblick, relativ schwer zu beschaffen.
Man bemühe sich die Punkte so aufzubereiten, dass man intensiv und ausführlich über diese Fragestellungen reden könne. Bei Betrachtung des Sitzungsplans
werde eine Durchführung einer Sondersitzung zeitlich sehr knapp. Er schlage deshalb das genannte Verfahren vor.
Frau Laakmann (Die Linke.) teilte mit, dass die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und dieFraktion Die Linke. sich darauf geeinigt hätten, den Begriff der Sondersitzung aus dem Antrag zu streichen und sich auf die reguläre Sitzung am 14.09.2018 einzurichten. Sie mache auf Seite 4 der Drucksache 16-0262/5 aufmerksam, wo es heiße: „steigende Einwohnerzahlen ungleich über das Stadtgebiet verteilt“. Hier müsse mehr in die Tiefe gegangen werden, da die Zahlen ja verfügbar seien. Sie sei jedoch optimistisch.
Ratsherr Edel (SPD) ließ über den Antrag mit der o.g. Änderungen abstimmen, wobei diesem einstimmig zugestimmt wurde.

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