Unterstützung lokaler Unternehmen

15. August 2020

Erkan Kocalar

Der Rat möge beschließen:

 

Der Oberbürgermeister wird aufgefordert sich auf allen Ebenen dafür einzusetzen, dass die lokalen Duisburger Unternehmen, die besonders von der Corona-Krise betroffen sind, finanziell entlastet bzw. unterstützt werden und coronabedingte Insolvenzen somit verhindert werden.

 

Zu diesen Bemühungen sollen explizit auch mögliche Steuervergünstigungen und das Abrufen von finanziellen Hilfen durch die EU, den Bund und das Land gehören.

 

Begründung:

 

Viele lokale Unternehmen leiden extrem unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise und stehen teilweise kurz vor der Insolvenz. Gerade kleinere Geschäftstreibende bilden oftmals das Rückgrat der Duisburger Wirtschaft und sind stärker von der Corona-Krise betroffen als größere Unternehmen. Als Beispiel sei hier auf die vielen Brautmodengeschäfte auf der Weseler Straße hingewiesen und weitere Geschäfte wie Schmuckläden, Gastronomiebetriebe und Eventveranstalter, die vor finanziellen Schwierigkeiten stehen. Aufgrund der Corona-Bestimmungen sind Hochzeiten im üblichen Sinn momentan nicht möglich und die Nachfrage nach den diesbezüglichen Dienstleistungen ist stark eingebrochen. Gerade die Brautmodenbranche hat sich um diese Stadt und speziell den Stadtteil Marxloh verdient gemacht. Hunderte Arbeitsplatze und Ausbildungsplätze hängen an diesen Geschäften und die Zukunft des ganzen Stadtteils Marxloh ist auch abhängig vom Überleben der Brautmodengeschäfte.

 

Die  finanzielle Schieflage entstand nicht selbstverschuldet, sondern wurde extern ausgelöst durch die Corona-Krise.

 

Große Unternehmen wie die Lufthansa oder die Automobilbranche werden mit Milliardenbeiträgen unterstützt und gerettet. Die kleineren Betriebe, die ebenfalls sehr viele Arbeitsplätze schaffen und für die Duisburger Wirtschaft unerlässlich sind, werden allein gelassen.

 

DIE LINKE setzt mit diesem Antrag darauf, dass alles Mögliche unternommen wird, um auch die kleinen Betriebe in Duisburg zu retten und eine Welle von Arbeitslosigkeit zu vermeiden.

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