Benennung von Straßen nach Frauen

08. November 2016

Der Rat möge beschließen:

 

Vor dem Hintergrund verschiedener anstehender Flächenentwicklungen in Duisburg wird angeregt, in neuen (Wohn-)Gebieten oder neuen Quartieren einige neue Straßen möglichst nach Duisburger Frauen zu benennen.

Das Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit wird gebeten, eine entsprechende Liste zu erarbeiten.

Ziel ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Duisburg nicht nur berühmte Söhne, sondern auch große Töchter hervorgebracht hat.

 

Begründung:


Eines der ersten Frauengeschichtsprojekte einer kommunalen Gleichstellungsstelle war die Erarbeitung der Broschüre „Von Griet zu Emma – Beiträge zur Geschichte von Frauen in Duisburg vom Mittelalter bis heute“.  Was damals noch ein gewagtes Experiment war – die Geschichtslosigkeit der Frau zu beenden – sollte heute eine würdige Basis sein um Frauen aus Duisburg im öffentlichen Gedächtnis der Stadt ein wenig Platz einzuräumen.

Die Benennung von Straßen- und anderen Verkehrsflächen  ist mehr als eine schlichte Namensgebung. Sie ist der Ausdruck der Anerkennung und Wertschätzung. Sie sind auch ein Abbild der gesellschaftlichen und damit auch gleichstellungspolitischen Erinnerungskultur.

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