Steag-Konzern Hier: Betriebsbedingte Kündigungen vermeiden – Transparenz und Beteiligung herstellen

16. September 2016

Seit dem Jahr 2014 ist der Energiekonzern Steag in Besitz eines Stadtwerkekonsortiums von Ruhrgebiets-Kommunen. Duisburg ist mit 19 Prozent Anteilseigner.  Noch im STEAG Bericht zur Geschäftslage 2014 zeigte sich der Konzern davon überzeugt, „dass Steinkohlekraftwerke eine wesentliche Rolle im Energiemix der Zukunft spielen müssen“  - ein Irrtum, wie aus der Presse zu erfahren war. Vor kurzem hat jetzt der Konzern einen radikalen Sparkurs angekündigt. Für die kommunalen Eigner heißt das, keine Gewinnausschüttungen, für Arbeitnehmer der Verlust ihrer Arbeitsplätze. Angekündigt wurde der Abbau von bis zu 1.000 Arbeitsplätzen. Als Anteilseigner steht auch die Stadt Duisburg in der Verantwortung.

 

Der Rat der Stadt Duisburg ist sich seiner Verantwortung bewusst und

 

appelliert an den STEAG-Konzern, den notwendigen ökologischen Umbau nicht auf Kosten der ArbeitnehmerInnen durchzuführen und fordert auf, betriebsbedingte Kündigungen auszuschließen.

 

Der Rat fordert den Oberbürgermeister auf,

 

aktiv darauf hinzuwirken, dass der Ratsbeschluss vom 2.12.2010 umgesetzt wird, der u.a. die Einrichtung eines 20-köpfigen kommunalen Beirats durch die Gesellschafterversammlung der STEAG, die die Stimmverhältnisse in den Räten der kommunalen Bietergemeinschaft wiederspiegelt, wünscht.


Begründung:
Erfolgt mündlich

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