Mitgliedschaft der Stadt Duisburg in der UNESCO-Städtekoalition gegen Rassismus

02. Februar 2016

Der Oberbürgermeister wird beauftragt,

  1. Zeitnah den notwendigen Antrag beim Lenkungsausschuss des „Verein Europäische Städtekoalition gegen Rassismus e.V.“ zu stellen, der zur Mitgliedschaft der Stadt Duisburg in der UNESCO-Städtekoalition gegen Rassismus führt.
  2. Geeignete Maßnahmen einzuleiten, die diese Mitgliedschaft in der Stadtgesellschaft öffentlich bekannt machen.
  3. Gesellschaftliche Akteure in der Stadt zusammenzuführen, die in der Lage sind, diese Mitgliedschaft mit Leben zu erfüllen und diese bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Begründung:

Die UNESCO-Städtekoalition besteht seit 2004. Sie arbeitet mit sechs Regionen (Asien, Afrika, Lateinamerika, arabische Staaten, Kanada und USA) weltweit zusammen. Im europäischen Bündnis (ECCAR) sind über100 Städte aus 22 Nationen vertreten. Deutsche Gründungsmitglieder sind Erlangen und Nürnberg. Köln, Soest, Siegen, Dortmund sind NRW-Städte, die ebenfalls Mitglieder sind.

Ein Beitritt zur Europäischen Städtekoalition, der die Umsetzung eines „Zehn-Punkte-Planes“ beinhaltet wäre insbesondere mit Blick auf die aktuelle politische Situation in der Stadt ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und für ein menschenwürdiges, demokratisches Miteinander in der Duisburger Stadtgesellschaft.

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