Duisburg App

03. September 2019

Binali Demir

Der Ausschuss möge beschließen:

 

Die Verwaltung bzw. die DU-IT GmbH erstellt eine Duisburg App. Die offizielle App der Stadt Duisburg bietet Informationen über die Stadtverwaltung, das Rathaus sowie Services für die Bürgerinnen und Bürger. Besonderer Wert wird bei der App auf die Bereiche Bildung, Soziales, Kultur und Sport gelegt. Kindertagesstätten, Schulen, Jugendzentren, Beratungsangebote, Treffs und Kulturangebote für Jung und Alt, Spielplätze, Sportangebote usw. werden übersichtlich und vollständig mit Informationen zu Kontaktdaten, Ort und Angebot ausgewiesen. 

 

Begründung:

 

Duisburg hat sich auf die Fahnen geschrieben die Digitalisierung der Stadt voranzutreiben. Begründet wurde der Schritt zur Smart City unter anderem damit, dass digitale Leistungen die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger erhöhen. Die App kann eine wertvolle Ergänzung sein, um die Bürgerfreundlichkeit und Transparenz in Duisburg zu erhöhen.

 

Mit einer Duisburg App haben die Bürger*innen die ganze Stadt in einer App. Der besondere Fokus der App soll aber vor allem auf die soziale Dimension gelegt werden. Insbesondere Angebote von Vereinen, Verbänden sowie soziale Unterstützungsangebote oder Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements sollen in dieser App übersichtlich präsentiert werden. Insbesondere für Neubürger*innen und Studierende bietet die App somit eine wichtige Informationsquelle.

Als Orientierung kann hier die Ratingen App dienen.
 

gez. Binali Demir

Beratungsergebnis des Personal- und Verwaltungsausschusses

 

Dafür:                die Minderheit

                          Die Linke., Bündnis 90 / Die Grünen

 

Dagegen:          die Mehrheit

                           SPD, CDU

 

Enthaltungen:   Herr Klein PIRATEN , Herr Witt Junges Duisburg/DAL

 

Der Antrag war damit abgelehnt.

 

Ratsherr Demir Die Linke. erklärte die Intention des Antrages und ging dabei auf die Vorteile für die Duisburger Bürger*innen, vor allem im Hinblick auf die Smart City Duisburg, ein.

 

Ratsfrau Linn CDU und Ratsfrau Zander SPD seien der Meinung, das Projekt „Smart City“ umfasse dahingehend bereits alle notwendigen Bausteine und eine zusätzliche App werde daher nicht als notwendig erachtet.

 

Im weiteren Verlauf fand eine rege Diskussion zwischen Antragstellerin und Verwaltung statt.

 

Beratungsergebnis des Rates

 

Der Antrag wurde zurückgezogen.

 

Ratsherr Demir - Die Linke. - erklärte, dass eine bürgerfreundliche App über alle Belange des städtischen Lebens in Duisburg zur Verfügung gestellt werden solle. Mit Einführung der App werde ein weiterer richtiger Schritt zur Digitalisierung gemacht.

Ratsherr Bißling - parteilos - fragte, ob TO-Punkt 51 und TO-Punkt 52 nicht identisch seien.

Oberbürgermeister Link sagte, dass jede Fraktion das Recht habe, Anträge zu stellen. Hier hätten zwei Fraktionen sich über das Thema Gedanken gemacht.

Stadtdirektor Murrack merkte an, dass dieIdee nicht neu sei. Die Stadtverwaltung arbeite bereits an einer Duisburg-App. Zuerst wolle die Verwaltung die Service-Portale aufbauen mit denen die Bürgerinnen und Bürger Dienstleistungen in Anspruch nehmen könnten. Anschließend werde eine App entwickelt. Seines Erachtens seien die beiden vorliegenden Anträge hinfällig.

Oberbürgermeister Link ergänzte, dass die Verwaltung zunächst die Inhalte festlegen werde und anschließend die passende Plattform.

Ratsherr Hagenbuck - HSV - fragte, ob das Netz ausreichend verfügbar sei, um die App über-all anwenden zu können.

Oberbürgermeister Link erklärte, da die App sowohl über das WLAN als auch über das Mo-bilfunknetz zur Verfügung stehen werde.

Ratsherr Wedding - JuDu/DAL - bitte darum, dass Herr Murrack seine Ausführungen konkreti-siere.

Stadtdirektor Murrack erläuterte, dass Anfang nächsten Jahres die Bürgerinnen und Bürger in der Lage sein würden, über das Serviceportal Dienstleistungen der Stadt abzurufen. Im Laufe des Jahres werde auch eine App aufgesetzt.

Ratsherr Demir - Die Linke. - interessiere, ob die Bereiche Bildung, Soziales, Kultur und Sport mit berücksichtigt würden. Falls dem so ist, werde seine Fraktion den Antrag zurückziehen.

Ratsherr Bißling - parteilos - teilte mit, dass er bereits in der vorigen Woche einen Termin übers Internet vereinbart habe und dies problemlos funktionierte.

Oberbürgermeister Link sagte, dass ein Bereich des Portals die Online-Terminvergabe sei. Momentan sei dieser Service in den Bürgerservicestationen verfügbar. Als nächsteswerde die Online-Terminvergabe auch im Straßenverkehrsamt angeboten. Anfang nächsten Jahres werde die Stadtverwaltung weitere Dienstleistungen online anbieten können. Das Ziel sei noch nicht erreicht. Es sei lediglich ein weiterer Meilenstein und im Laufe der Zeit werde die Plattform immer weiter mit „Leben“ gefüllt. Im Rahmen der Delegationsreise nach Vilnius habe er sich Digitalisierungsprojekte angeschaut. Dort würden schon heute über 800 Serviceleistungen online angeboten. Abschließend stellte er fest, dass die Antragsteller signalisiert hätten, ihre Anträge zurückzu-ziehen.

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