Anpassung Wassertemperatur in städtischen Schwimmbädern

12. Januar 2023

Michael Dubielczyk

Die Bezirksvertretung möge beschließen:

 

Die Bezirksvertretung Mitte fordert den Rat der Stadt Duisburg und den Betriebsausschuss DuisburgSport auf, eine Erhöhung bzw. Wiederherstellung der Wasser- und Lufttemperaturen auf 28 Grad Celsius, statt der beschlossenen Senkung auf kalte 26 Grad Celsius, in öffentlichen Schwimmbädern der Stadt Duisburg, zu beschließen.

 

Begründung:

 

Wegen des drohenden Gasengpasses hat die Stadt Duisburg Anfang August ein Maßnahmenpaket beschlossen. Es betrifft Schulen, Schwimmbäder und Beleuchtungen.

Bei den öffentlichen Schwimmbädern wurde beschlossen, dass die Wassertemperatur von 28 Grad auf nur noch 26 Grad gesenkt wird.

 

Die Folgen aus der Maßnahme waren bereits im Oktober 2022 enorm:

  • Die Zahl der Besucher brach um 50% ein und hat sich bis heute weiter verringert.
  • Dies betrifft auch die Schwimmvereine, bei denen die Eltern und Kinder ausbleiben, weil sie nach kurzer Zeit bereits blaue Lippen haben und am ganzen Körper frieren (besonderes bei der Wassergymnastik und in der Nichtschwimmerausbildung).

 

Unseres Erachtens ist die Maßnahme kontraproduktiv, da es nach über 2 Jahren Pandemie immer mehr Kinder gibt, die nicht schwimmen können. Diejenigen Kinder, die gerade schwimmen gelernt haben, gehen auf Grund der Wassertemperatur nicht mehr ins Schwimmbad.

Gerade beim Schulschwimmen ist es - wie auch in Schwimmerkursen – üblich, dass die Betroffenen nicht ununterbrochen im Wasser sind, sondern sich für Erklärungen und Einweisungen kurz außerhalb aufhalten; gerade dann besteht das Risiko, dass die Kinder schnell frieren.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis hier jemandem etwas passiert, da er das Schwimmen nicht mehr gelernt und geübt hat.

Ein leeres Schwimmbad kann für die Stadt auch nicht wirtschaftlich sein. Die stark rückläufigen Teilnehmerzahlen bei Schwimm- und Wassergymnastik-Kursen sowie die unangenehm kühlen Temperaturen führen auch bei den Vereinen zu Ausfällen und durch Kündigungen zu wirtschaftlichen Problemen.

 

Gez. Michael Dubielczyk

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