Einrichtung einer 30er Zone auf einem Teilstück der Straße Am Driesenbusch

Antrag der Fraktion DIE LINKE/Tews Parteilos vom 29. April 2019

Jörg Nikulka

Die Fachverwaltung wird gebeten die Einrichtung einer 30er Zone auf einem Teilstück der Straße Am Driesenbusch zu prüfen.

 

Es handelt sich um den Teilbereich ab Kreuzung Bahnhofstr. bis ca. 100 Meter nach dem beampelten Fußgängerüberweg u.a. für Schülerinnen und Schüler der GS Walsum, der sich zwischenzeitlich zu einer potentiellen Gefahrenquelle entwickelt hat.

 

Begründung:

 

Aufgrund zunehmender Klagen der im o.a. Bereich wohnenden Bürgerinnen und Bürger über ein rasant anwachsendes Rasertum (in beiden Richtungen) durch PKW- und Motorradfahrer, speziell in diesem Straßenabschnitt, und des daraus mit beträchtlichem Personen- und Sachschaden resultierendem schweren Verkehrsunfalles am 06.04.2019 in Höhe des Hauses Am Driesenbusch 80, ist dringender Handlungsbedarf angesagt.

Bei dem geschilderten Unfallgeschehen, bedingt durch Rasertum, sind neben verletzten Personen auch Schäden auf dem Bürgersteig und in Vorgärten entstanden. Der Unfallverursacher war durch überhöhte Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen.

 

Neben den in diesem Straßenabschnitt permanent durch Lärm und überhöhte Geschwindigkeiten genervten Hausbewohnern sind auch Schülerinnen und Schüler an der am beampelten Fußgängerüberweg gelegenen Bushaltestelle gefährdet, weil nicht wenige Raser speziell in der Grün-/Gelb-Umschaltphase noch einmal richtig „Gas geben".

 

Herr Geßmann (CDU) führte aus, der angesprochene Unfall sei durch Fehlverhalten herbeigeführt worden und die Einrichtung einer 30-er Zone könne das Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmer nicht beeinflussen. Es sei eher Verkehrserziehung notwendig durch entsprechende Kontrollen. Dem Antrag könne die CDU daher nicht zustimmen.

 

 

Beratungsergebnis

 

Dafür: die Mehrheit: SPD, Linke/Tews Parteilos, Herr Weise (NPD)

Dagegen: die Minderheit: CDU

 

Mehrheitlich beschlossen.

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