Wohnen am Rhein-Herne-Kanal

23. Januar 2019

Ingrid Jost

Die Bezirksvertretung möge beschließen:

Die Bezirksvertretung Meiderich-Beeck spricht sich gegen die Realisierung des Planungsvorhabens neue Wohnflächen „Wohnen am Rhein-Herne –Kanal“ aus.

 

Begründung:

Durch den zurzeit ausliegenden Regionalplan Ruhr wird die Wohnbebauung am Rhein-Herne-Kanal  auf höherer Ebene planungsrechtlich fixiert. Obwohl auch in den Planungen der Stadt Duisburg (Duisburg 2027) vorgesehen, spricht aus heutiger Sicht vieles gegen dieses Vorhaben:

Eine Waldfläche mit ca. fünfzigjährigem Baumbestand würde im waldarmen Meiderich  vernichtet.

Die Fläche ist ein viel besuchter Naherholungsbereich.

Der angrenzende Bezirk in Obermeiderich ist in den Planungsunterlagen als „Hitzeinsel“ ausgewiesen, diese Situation würde sich bei Realisierung der Planung  verschlimmern.

Es liegen hier keine wirklich günstigen Wohnverhältnisse vor. So gibt es beispielsweise Lärmbelastung durch Schienenverkehr und NOx-Belastung durch Dieselmotoren der  Binnenschifffahrt. Ein wirkliches Wohnen am Wasser wäre nicht zu realisieren (keine Sichtbeziehung zum Kanal bei dem tiefer gelegenen Gelände).


Gez. Dr. Detlef Feldmann

 

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