Anträge der Fraktionen GRÜNE/DIE LINKE und SPD an die Bezirksvertretung Hamborn

10. März 2016

Prüfantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion GRÜNE/Die Linke in der Bezirksvertretung Hamborn
hier: Passierbarkeit des Gehweges Geeststr. in Höhe Kita St. Joseph


Die Verwaltung wird beauftragt zu überprüfen, inwiefern die fußläufige Sicherheit auf dem genannten Gehwegabschnitt noch gegeben ist und inwiefern eine eventuelle Gefährdung durch entsprechende Maßnahmen beseitigt werden kann. Möglichst sollte dies unter Beibehaltung des dortigen Baumbestandes geschehen.
Begründung
Auf dem genannten Straßenabschnitt (Geeststr; in Höhe der Kita St. Joseph in Duisburg-Hamborn) stellt sich der Gehweg so schmal dar, dass eventuell gehbehinderte Menschen mit Hilfsmitteln (Rollatoren u.ä.) und Familien mit Kinderwagen oft nur unter Mitbenutzung der Fahrbahn zu der genannten Einrichtung gelangen.

 


Prüfantrag der Fraktion GRÜNE/Die Linke und der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hamborn;
hier: Parksituation Walther Rathenau Berufskolleg


Die Verwaltung wird aufgefordert, nach einer Lösung der Parkraumsituation rund um das Schulzentrum Robert-Bosch- und Walther Rathenau-Berufskolleg zu suchen. Dabei soll ex-plizit auch der Parkplatz an der ehemaligen Rhein-Ruhr-Halle wieder einbezogen werden. Um eine Vermüllung des Parkplatzes in den Nachtstunden zu verhindern, sollen die Schulen aufgefordert werden, den Schlagbaum an der Parkplatzeinfahrt jeden Abend wie ihr eigenes Schulgebäude und -grundstück nach Schulende zu schließen.
Begründung:
Begründung ggf. mündlich.

 


Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion GRÜNE/Die Linke in der Bezirksvertretung Hamborn
hier: Beschilderung der Musik- und Kunstschule Hamborn


Die Verwaltung wird beauftragt, aus Fußmarschrichtung Hamborner Altmarkt, aus Richtung „ehemaliges Gesundheitsamt“ sowie im Zuge der Wegführung Alleestraße in Richtung Viktoriastraße für eine Orientierungsbeschilderung zu sorgen, aus der deutlich die Existenz der Musik- und Kunstschule und die Wegfindung zum Gebäude der Schule hervorgehen.
Begründung:
Aus der momentanen Beschilderung geht nicht eindeutig hervor, wie Besucherinnen und Besucher der Musik- und Kunstschule zum Gebäude der Schule gelangen. Dies hat in der Vergangenheit zu Orientierungsproblemen geführt.
Im Übrigen enthält die jetzige Beschilderung noch immer die alte Bezeichnung „Niederrheinische Musik- und Kunstschule“.
Eine auch für den Bezirk Hamborn so wichtige kulturelle Einrichtung wie die MKS sollte gut aufzufinden und mit dem korrekten Namen versehen sein.

 


Prüfantrag der Fraktion GRÜNE/Die Linke und der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hamborn;
hier: Parksituation Schulzentrum Obermarxloh und Jobcenter


1. Die Verwaltung wird aufgefordert, zeitnah nach Lösungsmöglichkeiten für die unzu-längliche Parkraumsituation rund um das Schulzentrum Robert-Bosch- und Walther Rathenau-Berufskolleg zu suchen. Dabei soll explizit auch der Parkplatz an der ehe-maligen Rhein-Ruhr-Halle wieder einbezogen werden. Nach dem „Aus“ für das FOC dürfte es noch einige Zeit dauern, bis alternative Pläne für das Gelände der Rhein-Ruhr-Halle und des alten Stadtbads umgesetzt werden. Das Gelände sollte so lange einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden. Dabei ist selbstverständlich auch das Problem der vorwiegend nächtlichen Müllablagerung zu berücksichtigen und geeig-nete Maßnahmen zu deren Verhinderung zu ergreifen. Auch eine Bewirtschaftung des Parkplatzes sollte in Erwägung gezogen werden.
2. Ebenfalls soll die Verwaltung Vorschläge zur Lösung des Parkchaos beim Jobcenter erarbeiten und der Bezirksvertretung vorlegen. Das Jobcenter hat keine eigenen Kundenparkplätze. Der große Parkplatz hinter dem Gebäude gehört offenbar dem im Hause ansässigen Restaurant und ist durch eine Schranke gesichert und während der Öffnungszeiten des Jobcenter geschlossen. Eine Möglichkeit könnte sein, dass der Oberbürgermeister das Jobcenter auffordert, die vorhandenen Parkplätzen auch für die Kunden freizugeben. Kunden des Jobcenters versuchen derzeit, auf dem Kaufland-Gelände zu parken. Ak-tuell beschäftigt Kaufland morgens eine Security, die Besucher des Jobcenters vom Kaufland Parkplatz verjagt.
Begründung:
Rund um das Schulzentrum und in den angrenzenden Wohngebieten sowie auf den Park-plätzen des Einzelhandels suchen die Besucher des Schulzentrums tagtäglich nach Park-möglichkeiten. Anwohner haben während der Schulzeiten kaum noch die Möglichkeit, ihr Auto in Wohnungsnähe abzustellen. Eine so große Institution wie das Jobcenter mit derart vielen Besuchern muss neben PKW-Stellplätzen für seine Beschäftigten auch Parkplätze für seine Kunden bereitstellen, vor allem wenn diese hinter dem Gebäude in Massen vorhanden sind. Im Endeffekt hat sich der Kaufland Parkplatz zum zentralen Parkplatz der ganzen Umgebung entwickelt, was kein haltbarer Zustand ist.
Weitere Begründung ggf. mündlich.

 


Prüfantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion GRÜNE/Die Linke in der Bezirksvertretung Hamborn
hier: Anwohnerparken auf der Reichenberger Straße in Duisburg-Hamborn


Die Verwaltung wird gebeten, zu überprüfen, inwieweit die Möglichkeit besteht, auf der Reichenberger Str. in 47166 Duisburg-Hamborn das „Anwohnerparken“ zu ermöglichen. Insbesondere ist zu prüfen, welche Kosten durch eine solche Maßnahme den Anwohnern entstehen können. Diese bitten wir, ebenfalls der BV mitzuteilen.
Begründung:
Auf der Reichenberger Str. in Duisburg-Hamborn herrscht Parkraumknappheit.
Durch Ortsbegehung und Anwohnerangaben hat die BV Kenntnis, dass auch durch Parken der Gäste eines dort ansässigen Gastronomiebetriebes die Situation noch verschlimmert wird. Folgen sollen laut Anwohnerangaben u.a. das Wegstellen von Mülltonnen zum Zwecke des „besseren Parkens“ sein, so dass diese oft nicht entsorgt werden können.

 


Prüfantrag der Fraktion GRÜNE/Die Linke und der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hamborn;
hier: Verkehrssituation Marxloh


Die Verwaltung wird aufgefordert, zeitnah die Beschilderung am nördlichen Eingang von Marxloh endlich an die Situation der inzwischen nicht mehr so neuen Umfahrungsstraße (Willy-Brandt-Ring) anzupassen. An der (nördlichen) Einmündung des Willy-Brandt-Rings in die Weseler Straße sollte daher besser auf die angedachte Hauptverkehrsführung hingewie-sen werden. Alle Fahrziele außer Marxloh (Alt-Hamborn, Meiderich und auch der Weg zur Autobahn) sollten per eindeutiger Wegweisung über die Umfahrungsstraße geleitet werden. Eine Änderung der Vorfahrt in eine abknickende Vorfahrt in den Willy-Brandt Ring könnte die Situation weiter verdeutlichen. Ggfls. ist auch eine Anpassung der Lichtsignalanlage sinnvoll.
Begründung:
Autofahrer aus Walsum kommend fahren heute immer noch oft durch die auf einen Fahr-streifen rückgebaute Weseler Straße durch Marxloh, auch wenn ihr Ziel gar nicht in dem Ortssteil liegt. Das liegt u.a. daran, dass nicht ausreichend auf die deutlich günstigere Um-fahrungsmöglichkeit hingewiesen wird. Zwar wird die zur Landstraße 1 rückgestufte ehema-lige B 8 über den Willy-Brand-Ring geleitet. Mangels Ausschilderung einer Landstraße be-merken die Verkehrsteilnehmer das allerdings gar nicht.
Wenn erreicht wird, dass sich weniger Fahrzeuge durch Marxloh quälen, deren Ziel erst hin-ter der Einmündung Stockholmer Straße liegt, entspannt das den Verkehr auf der Weseler Straße und auch den Rückstau vor der Kreuzung Stockholmer Straße/Willy-Brandt-Ring (Vergl. Antrag Neustrukturierung der Kreuzung Stockholmer Straße/Weseler Straße/Willy-Brandt-Ring).
Wünschenswert wäre auch eine bauliche Umgestaltung der Einmündung, was aber aufgrund der entstehenden Kosten z.Zt. eher utopisch erscheint.
Weitere Begründung ggf. mündlich.

 


Prüfantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion GRÜNE/Die Linke in der Bezirksvertretung Hamborn
hier: Neustrukturierung der Kreuzung Stockholmer Straße/Weseler Straße/Willy-Brandt-Ring zur Verbesserung des Verkehrsflusses und Abbau des Rückstaus


Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit durch Maßnahmen die angespannte Verkehrssituation behoben oder weitestgehend entspannt werden kann. Hierbei sollen verbessernde Maßnahmen innerhalb der vorhandenen Kreuzungsstruktur geprüft werden. Ergänzend zu prüfen ist auch bauliche Umgestaltungen der Verkehrsführung ggfs. unter Einbeziehung der angrenzenden Freiflächen gegenüber der Grillo Verwaltung bzw. am Ende der Lohstraße, da die Firma Grillo, die Eigentümer eines Teils der Freiflächen ist, großes Interesse daran hat, dass die Verkehrsflußsituation an ihrem Verwaltungsgelände sich entspannt.
Begründung:
Die Kreuzung Stockholmer Straße/L1 ist die meistbefahrene Kreuzung im Ortsteil Marxloh und zudem die flächenmäßig Größte. Hier treffen die Umgehungsstraße Marxloh sowie die stark befahrene Duisburger Str. aufeinander. Die Kreuzung verfügt über eine sehr komplex gesteuerte Lichtsignalanlage, die insgesamt 12 Fahrtrichtungsmöglichkeiten von allen Seiten regelt. Zudem wird die Kreuzung im teilweisen Vorrang von der Linie 903 der DVG durchquert. Durch die Ampelschaltung werden diverse, den fließenden Verkehr stark behindernde Situationen geschaffen.
• Aus Richtung Markgrafenstraße kommend in Richtung A59-Hamborn kommt es täglich speziell im Berufsverkehr zu langen Staus auf der Linksabbiegerspur, da durch den gleichzeitig fließenden Gegenverkehr maximal 5 Fahrzeuge pro Lichtsignalphase links abbiegen können. Der Rückstau vor der Lichtsignalanlage übertrifft häufig die vorhandene Linksabbiegerspur, so dass es immer wieder zu kritischen Situationen für den geradeaus fahrenden Verkehr kommt, da unmittelbar am Ende der Linksabbiegerspur zusätzlich die Ausfahrt von der A 59 mündet. Ist die Linksabbiegerspur bereits voll, haben Fahrzeuge, die von der A 59 kommen kaum mehr Möglichkeiten, sich dort einzuordnen.
• Dieselbe Situation, allerdings nicht ganz so verschärft ergibt sich für Fahrzeuge aus Richtung Willy-Brandt Ring, die links nach Marxloh abbiegen wollen.
• Aus Richtung Marxloh ergibt sich lichtzeichenbedingt speziell zu Zeiten des Berufsverkehrs ein Stau bis hinter das Pollmannkreuz, von dem auch die Linie 903 betroffen ist, da sie erst ab Dahlmannstraße im eigenen Gleisbett fährt. Verschärft wird die Situation noch durch die Verwaltungszufahrt der Firma Grillo auf die L1, in der sich zum Geschäftsschluss regelmäßig Staus auf dem Firmengelände ergeben, da die Fahrzeuge der Verwaltungsmitarbeiter durch den Rückstau nur stark verzögert auf die L1 kommen.
Weiter verursachen Fahrzeuge, die aus Richtung Hamborn links auf das Verwaltungsgelände abbiegen wollen regelmäßig einen Rückstau, da sie einerseits die Straßenbahngleise überfahren müssen und andererseits der Stau vor der Ampel aus Richtung Marxloh die Firmenzufahrt versperrt.
• Aus Richtung Hamborn kommend ergeben sich für Linksabbieger teilweise massive Verkehrsverzögerungen durch die Vorrangschaltung der DVG, obwohl die Linksabbiegerspur bereits zweispurig zum Willy-Brandt-Ring hin ausgebaut ist. Ursache hierfür ist, dass nach dem Durchfahren der vorrangberechtigten Straßenbahn die Lichtsignalanlage zunächst sämtliche Quer-und Durchfahrtprogramme abspielt, bevor die Linksabbiegerspur frei geschaltet wird.
• Die DVG befährt die Kreuzung zwar mit ihrer Vorrangschaltung, es kommt aber häufig vor, dass die Bahnen bis zu einer Minute an der Kreuzung selbst stehen, weil zunächst der laufende Querverkehr abgewickelt wird.
• Wegen der Komplexität der Lichtsignalsteuerung und des Alters der Lichtsignalanlage entstehen zudem hohe Wartungskosten, was durch regelmäßige Präsenz von Wartungsfahrzeugen an den Steuerungskästen sichtbar wird.

zurück zu Aktuell

zurück zu Anträge Bezirksvertretungen

Ratsfraktion Die Linke Duisburg

Gravelottestraße 28

47053 Duisburg

Telefon: 0203 / 9 30 86 92

Telefax: 0203 / 9 30 86 94

Mail:

buero@linksfraktion-duisburg.de

Kommunalakademie der RLS
kopofo nrw
Beilage der Ratsfraktion Duisburg
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Ratsfraktion Die Linke