Neukonzeption der Eingangsbereiche in den Geschäftsstellen des Duisburger Jobcenters

20. Oktober 2015

In der Sitzung am 6.11.2014 hat der Ausschuss den Geschäftsführer des Jobcenters Duisburg aufgefordert, Sorge zu tragen, dass die Eingangsbereiche in den Geschäftsstellen des Duisburger Jobcenters unter den folgenden Gesichtspunkten neu konzipiert werden:

•    Wiedereinführung eines elektronischen Nummernsystems i.V. m. Sitzgelegenheiten oder andere vergleichbare Lösungen im Eingangsbereich der Geschäftsstellen
•    Abzug (privater) Security-Mitarbeiter aus dem Bereich des direkten Kundenkontakts im Eingangsbereich der Geschäftsstellen.

 

Wir bitten um einen Sachstandsbericht, der den Stand der Planung sowie Zeitpunkt der Realisierung darstellt.

 

Begründung:
Da die Einarbeitung des neuen Geschäftsführers, Herrn Rous, inzwischen weit fortgeschritten sein sollte, dürfte dieser Personalwechsel der Umsetzung des Beschlusses nicht mehr im Wege stehen (darauf wurde bei der Behandlung dieses Themas auf einer ASG-Sitzung verwiesen).
Nach wie vor ist die Situation für Betroffene noch sehr schwierig und es ist kein positiver Wandel zu erkennen. Die Betroffenen sind in den Geschäftsstellen Stadtmitte (Friedrich-Wilhelm-Str. 103) und Hamborn (Duisburger Str. 277) weiterhin gezwungen, auf engem Raum ohne Sitzgelegenheiten oder Spielecken für Kinder ihren Platz in Stehschlangen auf relativ engem Raum zu verteidigen, so dass sie nicht zwischendurch z.B. zur Toilette gehen können. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die ohnehin schon nervlich angespannte Situation von Betroffenen und Mitarbeitern. 
Außerdem wurde in den oben genannten Geschäftsstellen die private Security nicht wie von unserem Ausschuss beschlossen aus dem direkten Kundenkontakt des Eingangsbereiches abgezogen, sondern im Gegenteil deren Kompetenzen noch weiter ausgedehnt. So werden dort die Personalien Betroffener vor dem Eingang zum direkten Kundenkontakt überprüft und es findet eine Vorauswahl Betroffener über den Zugang zum direkten Kundenkontakt statt. Dadurch entsteht eine abschreckenden Wirkung und datenschutzrechtlichen Bedenklichkeit, die überprüft werden sollte.

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