von Thomas Keuer
am Sonntag um 18 Uhr schließen die Wahllokale. Die Stadt amtet auf und dem Neubeginn steht nichts mehr im weg. Oder doch? Eine der meist gestellten Fragen lautet: Wer kommt nach Sauerland? Wissen die Parteien nichts oder soll es kurz nach dem 12. Februar eine Überraschung geben. SPD, DIE LINKE und die Grünen wären gut beraten, den Wunsch vieler Menschen aufzunehmen und sich auf einen gemeinsamen Kandidaten zu verständigen. Ob und in welcher Partei der oder die OberbürgermeisterIn Mitglied ist, ist nicht entscheidend. Entscheidend sind die Kriterien, die ein Kandidat oder eine Kandidatin zu erfüllen hätte. Fachliche und soziale Kompetenz, Personal- und Menschenführung und, für DIE LINKE besonders wichtig, es darf kein Verfechter neoliberaler Politik, wie der für Hartz-IV, der Privatisierung und des Ausverkaufs öffentlicher Daseinsvorsorge, sein. Nicht zuletzt soll der Oberbürgermeister versöhnen statt die Stadt weiter zu spalten.
Die städtischen Beschäftigten und die Bürger unserer Stadt verbindet der Wunsch nach einer Vertretung nach innen und außen, für die sich niemand schämen muss. Für dieses Ziel lohnt es sich, auch nach dem 12. Februar einzutreten. Die politische Streitkultur hat seit der Loveparade genug gelitten. Wir haben es in der Hand, den Angehörigen der Opfer und allen Interessierten, die nicht in Duisburg leben, zu zeigen: DUISBURG kann besser- .ohne statt mit Sauerland.