Barrierefreier Zugang für Stadtteilbibliothek

DIE LINKE setzt Forderung in Homberg durch

Von Roland Busche

Bereits in der 1. Verhandlungsrunde wurde der Antrag der LINKEN einstimmig angenommen, dass sich die Parteien auf eine gemeinsame Forderungsliste gegenüber der Verwaltung verständigen sollten. Für DIE LINKE standen die Renovierung von Schulen und Kindergärten sowie die Barrierefreiheit der Stadtteilbücherei im Mittelpunkt der Forderungen. Es ist unerträglich, wenn Menschen nicht an die Bücher gelangen, weil sie
ein körperliches Handicap haben. Die anderen Parteien konnten sich dieser Forderung zunächst nicht anschließen. Mit einem Auge auf den Wahlkampf geschaut bevorzugten sie einen Kunstrasenplatz für den Sportplatz an der Rheinpreußenstraße. Nachdem DIE LINKE einen eigenen Antrag (12.2.) auf Barrierefreiheit für die Bücherei nicht durchsetzen konnte, kündigte sie weitere Aktivitäten in der folgenden Verhandlungsrunde (26.2.) an. Es bedurfte heftigen Drucks und die Ankündigung, dass wir das Paket ablehnen würden, wenn weiter lediglich Partikularinteressen bedient würden.

Überraschend hatten sich in wenigen Wochen die anderen Parteien dann doch darauf verständigt, dass die Bücherei einen barrierefreien Zugang erhält. Es bedurfte des politischen Willens und der klaren Haltung, um das Ziel doch noch zu erreichen, freuen sich DIE LINKE und das „Homberger Signal“ über den politischen Erfolg.