Was tun, wenn man aus allen Nähten platzt? Mit über 370 Mitgliedern, Tendenz steigend, findet der Kreisverband der Duisburger Linkspartei kaum noch ausreichend große und bezahlbare Säle für seine Kreis-Mitgliederversammlungen. Dieses eher angenehme Problem ist aber nur ein nebensächlicher Grund für die erfolgte Aufgliederung des Kreisverbands in sieben eigenständige Ortsverbände.

Die den jeweiligen Bezirksvertretungen (Walsum, Hamborn, Meiderich/Beeck, Mitte, Süd, Homberg/Ruhrort/Baerl, Rheinhausen) zugeordneten Ortsverbände gründeten sich im Laufe der vergangenen Wochen. Zahlreiche Mitglieder und Sympathisanten nahmen an den jeweiligen Gründungsversammlungen teil und setzten erste Akzente für die zukünftige Arbeit vor Ort. Einig waren sich die Teilnehmer - egal ob aus Walsum oder dem Duisburger Süden - darin, dass die Aufteilung in Ortsverbände viele Vorteile mit sich bringt. So wird es noch besser möglich werden, die konkreten Probleme der Menschen in den jeweiligen Stadtgebieten aufzugreifen und mit Forderungen und Aktionen präsent zu sein. Und es ist nicht immer die "ganz große Politik", die die Menschen bewegt. Häufig genug gibt es Beschwerden über marode Fahrbahnen oder holprige Radwege, fehlende Briefkästen oder wegfallende Haltestellen, Probleme, die DIE LINKE aufgreifen und in den jeweiligen Bezirksvertretungen zur Sprache bringen wird. Gleichzeitig können durch die Mitglieder von Ortsgruppen übergeordnete Arbeitsschwerpunkte des Duisburger Kreisverbands (Mindestlohn-Kampagne, Bekämpfung wachsender Armut/Einführung des DU-Passes mit Sozialticket, Aktionen gegen die Unterversorgung bei Kindertagesstätten, etc.) viel effektiver und bezirksspezifischer umgesetzt werden. In allen Ortsverbänden der Linken wurden Sprecherinnen und Sprecher gewählt. Wer sich über die Arbeit der sieben Ortsverbände informieren möchte, findet aktuelle Termine oder Ansprechpartner auf der Homepage der Linken: www.die-linke-duisburg.de