DIE LINKE im Bezirk fordert zu Kürzungen der Jugendarbeit eine „Aktuelle Stunde“ in der BV.
„Viele Haupt- und Ehrenamtliche, die für unsere Kinder und Jugendlichen arbeiten, stehen mit dem Rücken an der Wand und wollen oder können nicht mehr weiterarbeiten“, weiß Roland Busche.
„In unserem Bezirk ist die Situation besonders dramatisch, weil seit Jahren wichtige Beschlüsse nicht umgesetzt werden. Statt endlich Streetworker für Hochheide, droht nun der Kahlschlag, droht die Vernichtung jugendpolitischer Strukturen. Wenn jetzt öffentliche Gelder gar nicht oder zu spät ausgezahlt werden, dann wird die Jugendarbeit im Bezirk irreparabel geschädigt“, empört sich Busche.
DIE LINKE ist optimistisch, dass auch die anderen Parteien Interesse an einer „Aktuellen Stunde“ haben, schließlich wollen wir alle Schaden von unseren Kindern, unseren Jugendlichen und unserem Bezirk abwenden; das haben wir alle bei unserer Vereidigung geschworen.
„Wir fordern ein Handlungskonzept, das die Jugendarbeit im Bezirk absichert, z. B. durch 1jährige Bewilligungsbescheide (wie vorher üblich), und das von der Bezirksregierung akzeptiert wird. Zurzeit werden lediglich monatliche Bewilligungsbescheide erteilt, damit kann eine kontinuierliche Arbeit nicht gewährleistet werden, denn die Träger haben damit keine Planungssicherheit (Ferienfreizeiten etc.) und auch den Beschäftigten wird, durch den all monatlich drohenden Arbeitsplatzverlust, jegliche Motivation genommen. Wenn wir jetzt am falschen Ende »sparen«, dann zahlen wir später eine ungleich höhere Rechnung“, ergänzt Pressesprecherin Margret Fink.