Pressemitteilungen BV09. Januar 2012

Von: Roland Busche

DIE LINKE: Stadt fördert indirekt den Vandalismus in der Ladenstadt - Streetworkarbeit endlich umsetzen

Bild: flickr/matthiashn

Für DIE LINKE in der Bezirksvertretung ist der Vandalismus in der Ladenstadt ein Ergebnis der städtischen Politik. „Nicht genug, dass die Verwaltung den Abriss der »Weißen Riesen« nicht konsequent angeht, durch die Schulruine am Marktplatz motiviert die Stadt Jugendliche dem Gettoimage der Ladenstadt auch bildlich Ausdruck zu verleihen. Die Fenster im Erdgeschoss sind nur notdürftig abgesichert, nachdem die ersten Scheiben eingeschlagen wurden. Hinter dem Vorbau des Schulhofes befindet sich ein Treffpunkt von Menschen, die dann weggehen, wenn man fragt, was sie auf dem städtischen Grundstück zu tun haben. Die Schulhoftür ist immer auf“, beklagt Busche die Zustände, der sich vorstellen kann, den Schulhof als gestalteten Spielplatz zu erhalten.

Noch immer weigert sich die Stadt, Streetworker in Hochheide einzusetzen. „Die Stadt muss endlich die Marktschule »beleben«, Streetworker für Hocheide abordnen, ein Leerstandskonzept für die Moerser Straße entwickeln und Druck beim Abriss der Hochhäuser machen“, skizziert Pressesprecherin Margret Fink das Arbeitsprogramm der Linken für die Verwaltung. „Wir erinnern daran, dass die Bezirksvertretung erst durch unsere Anträge erreicht hat, dass es eine nennenswerte Jugendarbeit in Hochheide gibt. Das Jugendamt hat derartige Maßnahmen immer wieder für nicht nötig gehalten und darauf verwiesen, dass andere Stadtteile noch viel größere Probleme hätten. Wenn jetzt weitere offizielle Ruinen entstehen, dann darf man sich über den weiteren Verfall Hochheides nicht wundern.“