Die Weißen Riesen müssen fallen

Es ist ein großer Erfolg unserer Arbeit im Homberger Rathaus, dass sich auch die bürgerlichen Kräfte bemühen, den Schaden zu minimieren, der durch SPD Misswirtschaft im Homberger Stadtteil Hochheide entstanden ist. Der überparteiliche Antrag, dass die Stadt die "Ruinen" an Otto- und Hanielstraße bei der anstehenden Zwangsversteigerung kaufen und abschließend abreißen möge, ist Ausdruck unermüdlichen Drucks der LINKEN. Leider sind die Gelder, die für den Kauf der Häuser und die Beseitigung der Altlasten aufzubringen sind, unsere Steuergelder.

In einer Stadt, die unter einem "Haushaltssicherungskonzept" arbeitet, ist kaum einzusehen, warum das Geld von den Besitzern der Weißen Riesen nicht zurückgeholt wird. Die CDU fühlt sich jedoch jenen besonders verbunden, die Millionen durch Wohnungsspekulation "erwirtschaftet" haben.

Dennoch, die "Weißen Riesen" müssen fallen. Aber wie so häufig hat der gemeinsame Antrag der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl einen Pferdefuß. Wenn die asbestverseuchten Ruinen für mehrere Millionen Euro gekauft und abgerissen sind, dann müssen dort Einfamilienhäuser gebaut werden. Einfamilienhäuser sind jedoch im Stadtteil so gut wie unverkäuflich, denn weder ist der Stadtteil attraktiv, noch sind die anderen übrigbleibenden Hochhäuser auf der linken Rheinseite "beschwerdefrei".

Notwendig sind jetzt Diskussionen über die Zukunft Hombergs: Wie möchten wir in 20 Jahren leben? Wie sollen unsere Kinder aufwachsen? Was ist mit uns, wenn wir alt sind? RB